4 einfache Tipps für das perfekte Getting Ready

 

Das perfekte Getting Ready

Location, Licht, Outfit, Zeit – Alles was eine Braut für das perfekte Getting Ready braucht!

Es ist also endlich so weit! Heute werdet ihr zu eurem Lieblingsmenschen „JA“ sagen. Heute ist euer Hochzeitstag! Das Getting Ready ist meistens der Startschuss für einen unvergesslichen Tag und sollte meiner Meinung nach unbedingt fotografisch festgehalten werden. Oft ist es so, dass bei der Vorbesprechung nur die Braut, Feuer und Flamme für ein Getting Ready Shooting ist. Die meisten Männer stehen nicht so gerne im Mittelpunkt oder denken dass es bei ihnen ohnehin nichts zu fotografieren gibt. Liebe Männer – falsch gedacht! Auch beim Bräutigam gibt es jede Menge zu fotografieren. Anzug, Schuhe, Krawatte oder Fliege, Hosenträger, Flachmann, usw. Die Liste hat eigentlich kein Ende. (weiter unten findet ihr einige Bilder dazu)

Ein unglaublich wichtiger Punkt, warum es sich lohnt das Getting Ready von beiden, Braut und Bräutigam zu fotografieren, den viele Brautpaare aber vergessen: Die Momente beim Getting Ready, sind während des gesamten Hochzeitstages, die Momente die ihr nicht gemeinsam erlebt. Umso schöner ist es doch, wenn man sich dann im nachhinein, all die aufgeregten und ungeduldigen Momente des anderen ansehen kann. Es gibt zum Beispiel auch die Möglichkeit, dass ihr euch gegenseitig Briefe schreibt, „Warum ich dich heute heirate! oder Deswegen habe ich mich für dich entschieden!“ Wenn ihr dann diesen Brief von eurem Schatz lest, entstehen garantiert ultra emotionale Momente und Bilder.


1. Die Location

Die Location ist das erste große Puzzleteil, wenn es darum geht großartige Bilder enstehen zu lassen. Idealerweise habt ihr euch ein helles, freundliches Hotelzimmer gebucht, in dem ihr ohne Stress in euer Traumkleid schlüpfen könnt – vielleicht ja mit euren engsten Vertrauten, wie den TrauzeugInnen oder der lieben Mama. Haare und Make-Up sollten nach Möglichkeit auch in diesem Zimmer gemacht werden. Die meisten Make-Up Artists bieten einen solchen „Homeservice“ für Bräute am Hochzeitstag an, es sollte also kein Problem sein jemanden zu finden der zu euch kommt.

Auch wenn ihr ein schönes Zimmer bei euch in der Wohnung oder im Haus habt, so ist es doch etwas ganz Anderes, wenn ihr euch in einem extra dafür vorgesehenen Hotelzimmer fertig macht. Ihr müsst euch keine Gedanken machen, ob noch irgendwo aufgeräumt werden muss, keiner wird euch nach „einem schnellen Kaffee“ fragen und im besten Fall wartet eine Flasche Sekt vom Hotel für euch und eure Trauzeugen im Hotelzimmer. Ich würde übrigens ein helles und freundliches Hotelzimmer immer einem mit dunklen Holzvertäfelungen an den Wänden vorziehen.

2. Das perfekte Licht

Nichts ist bei uns Fotografen so wichtig wie das liebe Licht. Achtet bei der Wahl eurer Location darauf, dass es zumindest ein großes Fenster gibt. Obwohl ein großes Fenster schon sehr minimalistisch ist, viel besser wäre eine ganze Fensterfront oder eine große Terrassentüre. Natürliches Licht ist mein absoluter Favorit, nicht nur beim Getting Ready sondern am gesamten Hochzeitstag. Ein Wintergarten mit einer großen Glasfront würde sich übrigens auch perfekt eignen. Hauptsache hell, freundlich und viel Licht.

Das perfekte Getting Ready

 

3. Euer Outfit

Euer Outfit beim Schminken und Haare machen trägt natürlich maßgeblich zur Ästhetik der Bilder bei. Ich würde euch ein ganz einfaches weißes Hemd oder eine weiße Bluse empfehlen. Das Hemd kann auch gerne vom Bräutigam sein, das stört überhaupt nicht. Mir ist schon klar, dass der rot-pink gestreifte „Hello Kitty“ Pulli viel kuscheliger und weicher ist als so ein langweiliges Hemd. Aber bitte vertraut mir, für die Bilder ist weniger oft mehr. Ihr wollt euch nicht in zwanzig Jahren eure Bilder anschauen und euch fragen müssen welcher Teufel euch geritten hat diesen Pulli anzuziehen. Das einfache weiße Hemd funktioniert eigentlich immer und man findet es in jedem Schrank ohne groß shoppen gehen zu müssen.

4. Die Zeit

Die meisten Bräute sind sehr erstaunt, wenn ich ihnen sage, dass wir nicht länger als eine Stunde für das Getting Ready Shooting benötigen. Warum ist das so? Die schönen Bilder entstehen dann wenn das Make-Up und die Frisur fertig ist. Es hat also überhaupt keinen Sinn, wenn ich zeitgleich mit eurem Make-Up Artist bei euch eintreffe. Redet mit euren Beauty-Dienstleistern und fragt sie wann sie beginnen werden und ob sie zirka abschätzen können wann sie fertig sind. Zwanzig Minuten bevor das Make-Up fix fertig ist, komme ich dann dazu. Bis die letzten Striche gezogen sind, kann ich noch in Ruhe Details fotografieren, und wenn dann alles bereit ist machen wir wunderschöne Getting Ready Bilder.

Ihr seht also, von einer 8 Stunden Hochzeitsreportage, macht das Getting Ready nur 12,5% der Zeit aus. Gar nicht so viel wie man vielleicht dachte.

Trotzdem, bitte plant genug Zeit für eure Vorbereitungen ein. Niemand will schon beim Getting Ready gestresst in den Tag starten. Und genau deswegen sollte das Hotelzimmer idealerweise nicht allzu weit weg von eurer Hochzeitslocation entfernt bzw. in ein paar Minuten mit dem Auto erreichbar sein.

Manchmal ist es aus organisatorischen Gründen nicht möglich das Getting Ready in einem Hotelzimmer zu machen. Auch dafür gibt es eine Lösung! Solltet ihr euch dafür entscheiden, dass ihr Haare und Make-Up schon vorher machen lasst, ist das wie gesagt, überhaupt kein Problem. Das finale Auftragen des Lippenstiftes oder ähnliche Sachen kann man auch super nachstellen. Ihr seht also, jede Braut kommt zu ihren Getting Ready Bildern.

Das perfekte Getting Ready


Vielen Dank, dass ihr meine Tipps für ein entspanntes und vor allem fantastisches Getting Ready gelesen habt. Solltet ihr Fragen haben oder wenn ihr findet ich sollte noch einen anderen Punkt hinzufügen, dann schreibt mir doch bitte einfach. Ich freu mich sehr auf euer Feedback und hoffe ihr konntet den ein oder anderen Tipp gebrauchen.

Alles Liebe und baba. 

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